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Bürgermeister Horst Grube und Obermeister Peter Schwabedissen (von
links) gratulieren den Preisträgern Matthias Sander, Daniel, Kristin und
Thomas Joswieg sowie Andreas Kramme.

Wettbewerb belohnt den Mut zur Farbe


Maler- und Lackiererinnung kürt die schönsten Fassaden Bielefelds

Bielefeld (WB). Im Winter erscheinen alle Häuser grau. Deshalb ist die kalte Jahreszeit wahrlich nicht die beste Zeit, um die schönsten Fassaden der Stadt zu prämieren. Die Bielefelder Maler- und Lackiererinnung hat es dennoch getan – und so schon jetzt die Vorfreude auf Frühjahr und Sommer geschürt.
von Mike-Dennis Müller 
 
„Im Moment ist die ganze Stadt nur weiß, aber irgendwann tritt die Farbe wieder hervor“, weiß auch Bürgermeister Horst Grube. Bei der Preisverleihung am Donnerstagabend hob er die Bedeutung schöner Fassaden hervor. „Sie machen das Bild der Stadt aus“, sagt er.
„Allein durch Ihre Teilnahme an diesem Wettbewerb hat Bielefeld deshalb schon an Farbe und Schönheit gewonnen“, lobte auch Obermeister Peter Schwabedissen diejenigen, die sich in diesem Jahr besonders zahlreich beworben hatten. Insgesamt 57 Fassadengestaltungen wurden von 15 Betrieben eingereicht. Nachdem der vorherige Fassadenwettbewerb 2008 stattgefunden hatte, durften diese sowohl aus 2009 als auch aus 2010 stammen.
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Diese Fassaden pberzeugten die Jury und wurden prämiert:
1. Brandenburger Straße 21 (Mehrfamilienhaus), 2. Voltmannstraße 205
(Bürgerpreis), 3. Mozartstraße 3 (Einfamilienhaus), 4. Oststraße 31a-45 
(beste energetische Sanierung), 5. Prießallee 38 (Mehrfamilienhaus)

 
„Wie wichtig den Deutschen die Fassade ist, sagt schon so manches Sprichwort“, scherzte Kreishandwerksmeister Hans-Günter Lamm. Entsprechend sorgsam urteilte die fünfköpfige Jury über die eingereichten Außenwände. Dieser gehörten neben anderen Karl-August Siepelmeyer, Präsident des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung und Bautenschutz, Professor Dr. Andreas Beaugrand, Vizepräsident der Fachhochschule Bielefeld sowie Peter Schuchart, Geschäftsführer des Maler- und Lackiererinnungsverbandes Westfalen an.
Mit ganzen 14 Fassaden reichte das Brackweder Unternehmen Joswieg die meisten Arbeiten ein – und das zahlte sich aus. Gleich drei Preise gingen in den Bielefelder Süden: die beste Gestaltung eines Mehrfamilienhauses (Prießallee 38), die beste energetische Sanierung(Oststraße 31a-45) sowie der erste Platz des Bürgerpreises für das Mehrfamilienhaus Voltmannstraße 205. „Energetische Sanierung und gute Gestaltung sind hier kein Widerspruch“, begründete Jury-Sprecher Beaugrand die Entscheidung. „Zumal hier sogar die Bausünden der 1970er Jahre in handwerklich ausgezeichneter Qualität rückgängig gemacht werden konnten.“
Die beste Fassade eines Einfamilienhauses gestaltete Andreas Kramme (Mozartstraße 3). Einen weiteren Fachpreis für das schönste Mehrfamilienhaus bekam Matthias Sander (Brandenburger Straße 21).
Die insgesamt 5000 Euro Preisgeld sind für soziale Zwecke bestimmt, die die Ausgezeichneten wählen dürfen. 1000 Euro des Bürgerpreises bekommt die Volkeningschule.

Westfalen-Blatt Nr. 289, Samstag, 11. Dezember 2010  

Vizepräsident vereidigt neue Sachverständige

Drei neue öffentlich bestellte Sachverständige der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld sind von Kammer-Vizepräsident Hans Schmitz vereidigt worden:

Dipl.-Ing. Sebastian Wiesbrock (Paderborn) für das Gerüstbauer-Handwerk, Tischlermeister Olaf Wegener (Bad Oeynhausen) für das Tischler-Handwerk sowie Maler- und Lackierermeister und Dipl.-Betriebswirt Andreas Kramme (Bielefeld) für das Maler- und Lackierer-Handwerk.


In einer Feierstunde im Kammergebäude forderte der Vizepräsident die neu Vereidigten auf, die gesetzliche und gesellschaftliche Verantwortung als Sachverständige gemäß der Handwerksordnung pflichtbewusst zu übernehmen.  Sie erfüllen als Sachverständiger eine unverzichtbare Aufgabe, die viel Wissen und ein hohes Maß an Verantwortung abverlangt“, betonte Schmitz.

 Ausgeschieden aus ihrem Amt als Sachverständige sind Gas- und Wasserinstallateurmeister Dietrich-Heinrich Prange (Versmold), Vulkaniseurmeister Peter Gusinde (Verl), Dachdeckermeister Gerd Jüttner (Bad Saluflen), Dipl.-Ing. Karl Kloppenburg (Borchen) sowie Heinrich Hark (Hiddenhausen) für das Metallbauer-Handwerk.
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(v.l.) Olaf Wegener, Kammerjurist Alexander Kostka, Andreas Kramme, Vizepräsident Hans Schmitz und Sebastian Wiesbrock nach der Vereidigung











Text und Foto von:
www.handwerk-owl.de
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Peter Schwabedissen von der Maler- und Lackierer-Innung (links) und
Susanne Crayen (achte von links) ehrten die Gewinner: Christiane Rappolt,
Andreas Kramme, Hans-Werner Schütt, Marcel Strothmann, Dirk Lütgemeier,
Karin Stallmann, Jörg Kohlmann, Dr. Ute Soldan, Thomas Heinke und  
Michael Linnenbrügger (von links).

Wahre Hingucker in Bielefeld

B i e l e f e l d (WB). Der Stadt ein schöneres Antlitz verleihen - das ist das Ziel der »Maler- und Lackierer-Innung Bielefeld«. Hierfür hatte die Innung den Fassadenwettbewerb  2007/2008 ausgerichtet.
Von Elena Zay



Aus 35 Häusern mit neuem Anstrich wurden drei Gewinner ausgewählt und geehrt und zusätzlich ein energetischer Sonderpreis vergeben.
»Eine derartige Aktion hat es seit langer Zeit nicht mehr in Bielefeld gegeben«, sagte Peter
Schwabedissen von der »Maler und Lackierer- Innung«. Um zu zeigen, dass »Maler mehr machen, als mancher denkt« und um ein schöneres Stadtbild zu gestalten sei der Wettbewerb nun neu aufgerollt worden.

Die Qual der Wahl hatte anschließend die Jury, bestehend aus der Bielefelder Architektin Susanne Crayen, Wolfgang Goldbeck, Werkleiter des Immobilien-Servicebetriebs der Stadt Bielefeld, sowie Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH und Jürgen Upmeyer von »Haus und Grund«. »Kriterien, nach denen wir uns bei der Wahl der Gewinner gerichtet hatten, waren unter anderem Farbauswahl, Einbindung in die Umgebung aber auch energetische Sanierung«, erzählte Crayen. Da sich die häufig schlichten Anstriche der Häuser farblich nicht sonderlich unterschieden hätten, sei die Auswahl besonders schwer gefallen.
Doch trotz einiger Entscheidungsschwierigkeiten hatte sich die Jury schließlich einigen können. Über den energetischen Sonderpreis von 1000 Euro durfte sich Karin Stallmann, Besitzerin des Bungalows an der Carl-von-Ossietzky-Straße 21B, freuen.
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Die Gewinner des Fassadenwettbewerbs: 1. An der Reegt 46 (Malermeister
Michael Linnenbrügger), 2. Roonstraße 4 (Malerbetrieb Andreas Kramme),
3. Uhlandstraße 14-16 (Thomas Hainke) und 4. Carl-von-Ossietzky-Straße 21b
(Malerbetrieb Strothmann)

 

 
Die energetische Sanierung des Hauses war von der »Strothmann Modernes Malerhandwerk GmbH« ausgeführt worden. Die mit jeweils 1 500 Euro dotierten gleichrangigen Fassadenpreise gingen an den Wohnhauseigentümer Dirk Lütgemeier, der sein Haus An der Reegt 46 von Malermeister Michael Linnenbrügger hatte streichen lassen, sowie an Mehrfamilienhausbesitzerin Christiane Rappolt, die mit Hilfe der Malermeister Andreas und Herbert Kramme ihrem Gebäude an der Roonstraße 4 ein neues Antlitz verleihen konnte. Zuletzt durfte sich auch der Bielefelder Wohnverein, Eigentümer des Mehrfamilienhauses an der Uhlandstraße 14, über 1500 Euro freuen. Der Wohnverein hatte der Fassade des Gebäudes von Maler- meister Hainke GmbH einen neuen Anstrich verpassen lassen
Westfalen-Blatt Nr. 212, Mittwoch, 10. September 2008


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Geschafft: Malermeister Andreas Kramme aus Werther
hatte das alte Landwehr-Haus im vergangenen Sommer
gekauft, um jetzt die Fassade des unter Denkmalschutz
stehenden Hauses zu sanieren.
Foto: N. Ventker

Denkmalfassade mit italienischem Flair

Andreas Kramme saniert historisches Gebäude am Kirchplatz 13
Von Nicole Ventker

Halle. „Genial schön“, strahlt Donato Zaza und blickt auf die neu gestaltete Fassade seiner „Pizzeria Taormina“ in der Haller Rosenstraße. „Dieser gemalte Schriftzug, die optische Fortführung der historischen Sandsteinfassade aus dem Durchgang zum Kirchplatz, die neuen Markisen – herrlich.“ Und auch Eigentümer Andreas Kramme ist von seiner Arbeit überzeugt.

Der Bielefelder Meister und geprüfte Restaurator im Maler- und Lackiererhandwerk hatte das geschichtsträchtige Haus mit der Adresse Kirchplatz 13 im vergangenen Sommer erworben. Dabei stand für ihn von vorneherein fest, dass er das zweigeschossige Massivhaus im spät-klassizistischen Stil, das um 1880 von C. F. Landwehr erbaut worden ist, in diesem Zustand nicht lassen wollte: Der Experte in Sachen Fassaden-Sanierung sah sich mit langen Rissen im Putz konfrontiert. An den Fensterbänken hatte der Zahn der Zeit genagt und schlimmer noch: Die Fassade war in Richtung Rosenstraße um ein paar Millimeter abgesackt.

Nun, zunächst musste natürlich die Denkmalbehörde informiert werden und erst kam die zuständige Beamtin aus Münster in die Lindenstadt, um sich vor Ort über die geplanten Maßnahmen zu informieren, ehe sie grünes Licht gab. Dann jedoch konnte Kramme das Gerüst aufbauen und den Pinsel schwingen – zwei Wochen vor dem Stadtfest gings los.

„Die Original-Haustür von 1880 haben wir beispielsweise erhalten“, zeigt der Diplom-Betriebswirt auf die mit klassizistischen Elementen gestaltete Eichentür. „Sie hat eine neue Lasur erhalten und sieht wieder sehr schön und edel aus.“ Im nächsten Schritt legten Andreas Kramme und sein Team die Fensterumrahmungen frei und dachten angesichts der entdeckten Farben, dass es sich um original Sandstein handeln würde. „Aber das war ein Irrtum. Alle Gesimse waren nur eine Imitation“, zieht Kramme die Schultern hoch. Da ihm der Farbton dennoch zusagte und dieser mit dem Sandsteinton der gegenüberliegenden Johanniskirche perfekt korrespondierte, erhielten die Leibungen einen entsprechen Anstrich, die Putzflächen indes wurden in einem hellen, leicht gelblichen Ton gestrichen. „Wir haben uns dabei für eine Silikatfarbe entschieden“, erklärt Kramme. „Eine mineralische Farbe, die vor allem in der Denkmalpflege eingesetzt wird. Denn der bislang verwendete Kalk-Brennputz geht einfach zu schnell kaputt.“ Zu guter Letzt gab es für das historische Gebäude neue Fensterbänke.

Als die Arbeiten schließlich die Rosenstraße und Donatos „Pizzeria Taormina“ erreichten, sollte auch hier „etwas aufgepeppt“ werden, wie Andreas Kramme zu seinem Mieter herüberzwinkert. „Der Schriftzug der Pizzeria wurde in dunkelroter Schrift auf den Putz gemalt.. Der Sandstein, der im Durchgangsbereich zwischen Rosenstraße und Kirchplatz freigelegt worden ist, wurde als gemaltes Bild fortgeführt. Neue Markisen und Strahler runden das neue Bild ab.“ Die Gäste sind begeistert: „Wenn ich's mir so recht überlege, werde ich täglich angesprochen – und alles sind ganz begeistert“, freut sich Donato nach 18 Jahren in dem Laden über das neue Flair. „Direkt südländisch“, lächelt der freundliche Italiener.

Das Haus, das stadtgeschichtlich und städtebaulich als bedeutsamer Bestandteil der einheitlichen Kirchringbebauung Anerkennung findet, wurde ursprünglich als Haushaltswarengeschäft genutzt, in dem nicht nur Töpfe und Besteck verkauft, sondern beispielsweise auch Einkochmaschinen verliehen wurden, wurde später von dem Ehepaar Rüter übernommen, das hier für eine Weile ebenfalls Haushaltswaren anbot. Seit 1990 ist Donatos Pizzeria eng mit dem Haus verbunden. Und seit der Rundum-Verschönerung natürlich mehr denn je.

Haller Kreisblatt Nr. 105, Dienstag, 6. Mai 2008
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Der Putz an der Rosenstraßen-Front blättert leicht ab, zeigt
Andreas Kramme (links) Pizzabäcker Donato Zaza und
seinem Sohn Antonio.

Streckmetall flickt die Risse im Denkmal

Haus am Kirchplatz wird „aufgeputzt“
von Klaudia Genuit-Thiessen

Halle (WB). Ende der 80er Jahre brennt eine Wohnung im Haus Kirchplatz 13 aus. Wenige Jahre später sackt eine Hausecke ab. Doch die tiefen Risse in den Mauern haben den neuen Eigentümer des denkmalgeschützten Hauses nicht erschüttert: Malermeister Andreas Kramme (43) ist geprüfter Restaurator. Bis zum Stadtfest nächste Woche soll die Fassade optimal „aufgeputzt“sein.

Erst 2007 hat der Bielefelder Diplom-Betriebswirt und Mitglied der Fachgruppe Restauratoren im Handwerk das 1880 erbaute Haus im Stil des Spätklassizismus von einer Erbengemeinschaft erworben. „Ich habe Spaß an alten Häusern, und dieses ist innen gut in Schuss“, sagte Kramme im WB-Gespräch. Obwohl er das Gebäude als „interessantes Investitionsobjekt“ sieht, hat er nicht vor, es so schnell wieder zu verkaufen. Dabei hat das Haus selbst den Fachmann quasi hinters Licht geführt. Denn Sockel, Fenster- oder Türlaibungen sehen zwar aus wie Sandstein, sind es aber nicht. Andreas Kramme: „Es war damals Zeitgeist, die Häuserfassaden in Anlehnung an die Kirche zu gestalten“. Beim Bau des nur gut fünf Meter breiten, schmucken Gebäudes vis-à-vis von St. Johannis wurde diese Mode jedenfalls aufgegriffen. Die klar gegliederte Fassade des Backsteinhauses, die an der Vorderseite zum Kirchplatz hin den Namenszug C.F. Landwehr trägt, war schon damals weiß und sandsteingelb verputzt. Damals grenzte es übrigens nicht nur direkt an das Haus Kirchplatz 12 an, sondern war mit diesem auch durch Durchbrüche in allen Etagen verbunden.

Im Erdgeschoss befand sich damals ein Haushalt- und Spielwarengeschäft mit Schaufenster zum Kirchplatz. Dies wurde von den Eheleuten Rüter übernommen und erst gegen Ende der 60-er Jahre schlossen. Im Keller zur Rosenstraße eröffnete damals ein Imbiss – einer der ersten in Halle. Die Betreiber wechselten mehrfach. In den 70-ern zog dann die Boutique O'Haras ein, anschließend wieder ein Imbiss.

1990 übernahm Donato Zaza (49) die Kellerräume des Hauses, das sein Dach über zwei Wohnungen und seine „Pizzeria Taormina“ bereitet. Er erinnert sich noch gut daran, wie das Haus- möglicherweise als Folge eines defekten Kanals – einige Millimeter abgesackt ist: Wie Lego sind damals die Steine gefallen“.
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Andreas Kramme, Malermeister und Restaurator, hat als neuer
Eigentümer des Hauses Kirchplatz 13, keine Angst vor Schäden
im Mauerwerk. Die Fassade wird jetzt komplett renoviert.

Fotos: Klaudia Genuit-Thiessen
Die Risse seien beim letzten Anstrich überstrichen worden, ergänzte Malermeister Kramme. 1990 beim Umbau der Pizzeria hat das insgesamt 12,50 Meter lange Haus eine neue Betonsohle erhalten. Jetzt ist es absolut stabil.

Die Risse, die kürzlich beim Abklopfen de Putzes erst so richtig sichtbar geworden sind, sanieren Krammes Mitarbeiter mit einem speziellen Verfahren, das auch bei der Instandsetzung von Kirchtürmen verwendet wird: Streckmetall wird eingearbeitet. Das ist vor allem an der schmalen Durchgangsseite zum Haus Ameling erforderlich. Hier zog sich ein Riss der Länge nach durchs Haus.
An der Front zur Rosenstraße hin wurde der Kalk-Zementputz, der vor 20 Jahren leider mit Kunststofffarbe gestrichen worden ist, mühsam ausgeflickt. Kramme setzt jetzt auf Silikatfarbe: „Wir wollen den Zustand ja nicht verschlechtern“.

Optisch will der neue Eigentümer dem Denkmal noch stärker gerecht werden als zuvor. Das Haus wird in einem Weiß gestrichen, dem ein leichter Gelbton zugesetzt ist – ein historischer Farbton. Sandsteinfarben bleiben Sockel, Gesimse und Laibungen. Dem Denkmal angepasst wird auch die neue Werbung für die Pizzeria. Andreas Kramme: „Der Namenszug wird nur aufgemalt“.
Westfalen-Blatt, Haller Zeitung, Mittwoch, 23. April 2008